Unser Förderverein Weißenburger Kammerorchester e.V.
Warum eigentlich ein Verein?
Wir möchten unsere Veranstaltungen in Zeiten der begrenzten Mittel für Kunst und Kultur dennoch finanziell sichern und außerdem junge Talente in der Region mit gemeinsamen Konzerten fördern. Bei uns musizieren mehrere Generationen unterschiedlicher befreundeter Familien seit Jahren zusammen.
Auch Sie können dazu beitragen und uns unterstützen! Werden Sie förderndes Mitglied in unserem Verein und helfen Sie uns durch Mitgliedsbeiträge oder auch Einzelspenden, unsere künftigen Projekte mit zu finanzieren.
Nehmen Sie gerne mit uns Kontakt auf! Wir freuen uns auf Ihre Unterstützung und Ihre Mitgliedschaft.
Die Vorstandschaft:
1. Vorsitzender: PD Dr. Klaus Burkhardt
2. Vorsitzender: Roman Strößner
Schatzmeister: Andreas Wunderlich
Schriftführer: Dr. Bernhard Löwer
Beisitzerin: Katharina Schork
Die Geschichte des Weißenburger Kammerorchesters
Als Gründungsjahr für das Weißenburger Kammerorchester gilt das Jahr 1949, als der damalige Hauptlehrer E. W. Maier Musikbegeisterte um sich scharte, um in Weißenburg ein Laienorchester zu gründen. Bürger aus der Stadt und dem Umkreis um Lidl, Geschwister Ehrmann, Sandy Rawnsley, Rudolf Schneider und Hans Strößner fanden sich zum Musizieren zusammen und bestimmten das musikalische Leben Weißenburgs mit. Hans Strößner war über Jahrzehnte Konzertmeister des Orchesters am Pult mit Stellvertreterin Ingeborg Winter.
Bereits am 29. September 1949 führte die „Instrumentengruppe von Musikliebhabern“ im Wildbadsaal ihr erstes Konzert durch und wurde 1950 in „Kammermusikkreis“ umbenannt. Die Presse zollte dem damaligen Kreis höchstes Lob.
Auf Betreiben von Rechtsrat Littmann konnte am 21. Juli 1951 die erste Serenade am Martin-Luther-Platz veranstaltet werden. Die Serenaden im Innenstadtbereich prägen bis heute das musikalische Leben der Stadt und des Weißenburger Kammerorchesters.
1954 verlor das Orchester den damaligen Gründer, Leiter und Motor des Orchesters. E. W. Maier wurde als Schulrat nach Erlangen berufen. Es übernahm der damalige Treuchtlinger Kantor Helmut Scheller das Dirigat. Als auch dieser an einen Kantorenstelle nach Hof berufen wurde, übernahm der Weißenburger Studienprofessor Hermann Fried das Orchester für einige weitere Aufführungen, bevor das Orchester seinen Zusammenhalt verlor und für einige Jahre nicht mehr existierte.
Der Initiative von Josef Lidl war es zu verdanken, dass im Jahr 1962 die interessierten Musiker aus Weißenburg sich wieder neu gefunden haben. Hinzu kamen Dieter Semmlinger als Oboist und Schatzmeister und Dr. Dieter Weichmann im Violoncello, der später auch Jahrzente als 1. Vorsitzender die Organisation des Orchesters übernommen hat. Als „Weißenburger Kammerorchester“ fand bereits im selben Jahr das erste Konzert im Wildbadsaal statt.
Nach Josef Lidl übernahm der Weißenburger Musiker Josef Kerl für mehrere Jahrzehnte die Leitung des Orchesters und dirigierte zahlreiche Konzerte in Weißenburg und den umliegenden Gemeinden, bevor ab dem Jahr 2008 der Weißenburger Kantor KMD Michael Haag bis Anfang 2018 das Orchester leitete. Organisatorischer 1. Vorsitzender war zu dieser Zeit der Treuchtlinger Cellist Dr. Bernhard Löwer.
Inzwischen hat sich das Orchester in einem gemeinnützigen Verein als „Weißenburger Kammerorchester e.V.“ mit PD Dr. Klaus Burkhardt als 1. Vorsitzenden zusammengefunden. Zweiter Vorsitzender und seit dem Jahr 2007 auch Konzertmeister des Orchesters ist Roman Strößner. Andreas Wunderlich fungiert als Schatzmeister, Dr. Bernhard Löwer als Schriftführer sowie Katharina Schork als weiteres Vorstandsmitglied. Man arbeitet projektweise mit wechselnden Dirigenten zusammen. Als eines der großen Ziele des Vereins gilt die Förderung der musikalischen Jugend.